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Pfarrgemeinde Welschnofen
  :: Die Hofkapellen ::

Die Marienkapelle beim Kohlerhof



Die Fresken der vier Evangelisten im Innern der Kapelle:


Evangelist Johannes - Evangelist Lukas - Evangelist Markus - Evangelist Matthaeus

An der Stelle eines alten Wegkreuzes wurde im 18. Jahrhundert die Kapelle beim Kohlerhof gebaut. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde diese renoviert und das Türmchen gotisiert. Im Innenraum befinden sich wunderschöne barocke Fresken. Die Darstellung der Rosenkranzkönigin, der das Kirchlein geweiht ist, und die vier Evangelisten sind besonders erwähnenswert.

Die Marienkapelle beim Geigerhof



Die Kapelle steht in unmittelbarer Nähe des Wohnhauses am Geigerhof und ist der Gottesmutter vom hl. Skapulier geweiht. Sie wurde im Jahre 1862 vom damaligen Geigerbauer Johann Kircher, im Baustil der alten Pfarrkirche von Welschnofen (erbaut 1827/28), gebaut. Sie trägt ein einfaches hölzernes Türmchen mit Glocke. Im Kriegsjahr 1916 wurde die Glocke, wie auch im Frommund Pitschölerkirchlein, von der Kriegsleitung für die Waffenherstellung beschlagnahmt. Im Jahre 1924 wurde von den damaligen Besitzern jeweils eine neue Glocke gekauft
Zu besonderen Anlässen wird in der Kapelle auch die hl. Messe gefeiert. Die Glocke wird auch heute noch morgens, mittags und abends zum Ave Maria, sowie bei drohendem Unwetter geläutet.

Die Marienkapelle beim Unterpoppenerhof


Beim Unterpoppenerhof war ein uraltes Bildstöckl, welches zur Kapelle erweitert wurde. Diese kam Jahrzehnte lang kaum zur Geltung, da sie ganz in der Erde versteckt war und vom im Laufe der Zeit nachgerutschten Erdmaterial fast eingehüllt wurde. Vor allem die Unwetterkatastrophe 1966 setzte ihr arg zu.
Der jetzige Besitzer Sigmund Dejori ließ die Kapelle renovieren, wobei sie hervorgehoben und erweitert wurde. Die Kapelle ist der Gottesmutter gewidmet und wurde am 10. Oktober 1983 eingeweiht.
Die Altarfigur stellt Maria mit dem Kinde dar und soll, wie auch die beiden Engel, beim Bau der alten Pfarrkirche (1827) hierher übertragen worden sein.

Die Marienkapelle beim Oberpoppenerhof



Oberhalb vom Berger, im so genannten Bergerloch, stand ursprünglich die alte Kapelle, welche zum Oberpoppenerhof gehörte. Die Muttergottesstatue, Unsere Liebe Frau von Lourdes, hingegen gehörte zum Berger und wird auch heute dort aufbewahrt.
Beim Bau der Karerpass-Straße musste das Kirchlein verlegt werden. 1937 baute der Besitzer Ludwig Wiedenhofer an der Stelle, wo früher der Weg verlief, die neue Kapelle mit Tonnengewölbe und Tuffsteinaltar, einer Nachahmung der Grotte von Lourdes. Das Eisengitter stammt noch von der alten Kapelle. Auch ließ er in Gröden eine neue Madonna schnitzen, die aber später leider gestohlen wurde. Eine erst kürzlich vorgenommene Renovierung lässt das Kirchlein in neuem Glanz erstrahlen.

Die Marienkapelle beim Türkhof



Oberhalb des Türkhofes stand ein Bildstöckl, dessen Entstehungszeit unbekannt ist.
Im Jahre 1975 ließen die Geschwister Zelger, Besitzer des Türkhofes, an Stelle des Bildstöckleins eine schmucke Kapelle bauen. Sie ist der Gottesmutter geweiht. Die Marienstatue wurde vom Dachboden des benachbaren Pardellerhofes geholt, neu gemalt und in der Kapelle aufgestellt.

Die Marienkapelle beim Sohlerhof



Es ist unbekannt, wann die Kapelle beim Sohlerhof erbaut worden ist, wohl auch Mitte des 19. Jahrhunderts, wie die meisten anderen Hofkapellen. Sie ist der unbefleckten Empfängnis geweiht. Der Altar ist eine Nachbildung der Lourdesgrotte. In früheren Zeiten wurden in der Kapelle der Kreuzweg und die Maiandachten abgehalten.

Die St. Josefskapelle beim Dritscherhof



Seit dem 17. Jahrhundert bestand beim Dritscherhof ein Bildstöckl, welches um 1900 der damalige Besitzer Anton Pardeller (Sohlersohn) zu einer Kapelle ausbaute.
Das Kirchlein wurde dem heiligen Josef geweiht und die wunderschöne Holzstatue des hl. Josef von der alten Pfarrkirche angekauft.
Im Jahre 1987 ließ Karl Neulichedl die Kapelle innen und außen renovieren, baute einen Turm dazu und kaufte eine Glocke. Diese wird zu besonderen Anlässen und bei drohendem Gewitter geläutet.

Die St. Ottilien Kapelle beim Frommerhof



Der Besitzer des Frommhofes, Herr Anton Pardeller (Vöstlsohn) gelobte den Bau einer Kapelle,
wenn seine von Geburt an blinde Tochter das Augenlicht erhält.
Bereits während der Bauphase konnte das damals 12-jährige Mädchen sehen.
Deshalb wurde die Kapelle der heiligen Ottilie, Helferin bei Augenleiden,
gewidmet und am 19. Oktober 1868 eingeweiht.
Den barocken Altar, der noch heute in der Kapelle steht, schätzt man 100 Jahre älter.
Das Altarbild zeigt die heilige Ottilie und stammt vom Maler Anton Huber aus Bozen.
Der Maler Lori aus Canazei führte im Jahre 1926 die erste Renovierung durch.
Nach erneuter Renovierung wurde die Kapelle am 28 September 2003 eingeweiht



Gut besucht ist immer die Maiandacht, welche jedes Jahr einmal im Frommkirchlein stattfindet.

Die Marienkapelle beim Pitschöler



Das Pitschölerkirchlein wurde um ca. 1880 erbaut und ist auch der Gottesmutter geweiht. Das Türmchen war früher gemauert, wurde aber stark beschädigt und musste durch ein neues ersetzt werden. Die Kapelle ist denkmalgeschützt und wurde erfreulicherweise in letzter Zeit neu renoviert.

Das Marienbild am Altar, sowie die Bilder des dornengekrönten Christus und Maria an der hintern Front,



und die Kreuzwegstationen an den Seiten befinden sich im Innern des Kirchleins.


Die Marienkapelle beim Ribitzer



Eine ganz andere Entstehungsgeschichte als die bisherigen Kapellen hat diese beim Ribitzer.
Nach einem Gelöbnis der Familie Kompatscher, wenn die Söhne wohlbehalten aus dem Krieg zurückkehren, wurde im Jahre 1952 dort, wo früher das Ribitzerkreuz stand, die Kapelle errichtet.
Sie ist der Gottesmutter geweiht. Leider wurde die Marienstatue gestohlen.

Das Ribitzerkreuz steht heute an der Hauptstraße, oberhalb Hotel Sonne.

Auf Initiative von Frau Uschi Zanon wird in der Ribitzerkapelle im Mai jeden Tag, außer Samstag und Sonntag, um 19.00 Uhr die Maiandacht gehalten.

Die Lengeria Kapelle



Die Lengeria Kapelle zählt eigentlich nicht zu den Hofkapellen, aber da sie ein von den Welschnofnern vielbesuchter Wallfahrtsort ist, soll sie hier erwähnt werden.
Wo heute die Lengeria Kapelle steht, war in früheren Zeiten nur ein einfaches Wegkreuz.
Im Jahre 1852 ließ der alte Zyprianbauer Michael Seehauser den Lengeria Bildstock errichten.
Die Piet, Maria mit ihrem vom Kreuz abgenommenen Leidenssohn auf dem Schoß, stammt vom bombenzerstörten Pfannstielerhof in Rentsch. Der Bauer Seehauser erhielt die Statue vom Pfannstielerbauern als Geschenk, weil er versprach für die Muttergottes zuhause am Berg einen Bildstock zu errichten.
Die alte Kropfn-Katl, Kropfntochter auf Zischgl, verpflichtete sich die Statue, eine barocke Schnitzfigur von 120 cm Größe, von Rentsch auf den beschwerlichen Weg über Karneid nach Welschnofen zu tragen und sie hat ihr Versprechen auch gehalten.
In der Folge wurde der Lengeria Bildstock, besonders bei der Option und im Zweiten Weltkrieg, zu einem beliebten Wallfahrtsort der Welschnofner.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Bildstöckl auf Grund eines Gelöbnisses zur heutigen Kapelle umgebaut.
Die Marienstatue wird heute im Dorfmuseum aufbewahrt, in der Kapelle befindet sich eine Nachbildung.


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