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Pfarrgemeinde Welschnofen
  :: Die Geschichte der Pfarrgemeinde Welschnofen :: Seite 1 2 3 4 5









Der Bau des Sebastiankirchleins in Betal, das den Pestheiligen Rochus und Sebastian geweiht ist, erfolgte aufgrund eines Gelöbnisses der Welschnofner aus der Pestzeit 1634-36. 1665 wurde der Bau fertig gestellt. Eingeweiht wurde der 1665 fertig gestellte Bau erst anlässlich der 1697 stattgefundenen Visitation. Die seelsorgliche Bedeutung, die das Sebastiankirchlein im Laufe der Zeit erworben hatte, lässt sich aus den vielen Andachten ersehen, die bis in die neueste Zeit herauf dort abgehalten wurden. Zeitweise wurde sogar ein eigener Mesner für diese Kirche gehalten. Die bestehenden Altäre und die Kanzel sind barocke Werke mit Säulen und Rebengewinde und verkröpftem Gebälk.

Die Josefskirche, die auf der "Moartal"-Almwiese steht, wurde im Jahr 1897 vom "Verein für Alpenhotels" nach den Plänen der Meraner Baumeister J. Musch und C. Lun errichtet. Der Plan sah neben einem Dachreitertürmchen noch einen, auf die Sakristei aufgesetzten und 17 m hohen Turm vor, der aber - wohl aus Terminschwierigkeiten - nicht erbaut wurde. Auch die Errichtung einer Kanzel, deren Zugang durch diesen Turm verlaufen sollte, unterblieb. Die Einweihung fand am Sonntag, 11. Juli 1897 statt. In den Jahren bis zum ersten Weltkrieg fanden im Josefskirchlein während der Sommersaison täglich hl. Messen statt, die besonders an Sonn- und Feiertagen von den Hotelgästen, aber auch von den Almleuten aus der Umgebung fleißig besucht wurden. Die Hotelverwaltung stellte dafür einen eigenen Hotelkaplan ein.

Während des ersten Weltkrieges wurden in unmittelbarer Nähe des Kirchleins etwa dreißig kriegsgefangene Russen beerdigt, die beim Bau der Nigerstraße eingesetzt und im besonders strengen Kriegswinter 1916/17 umgekommen sind. 1939 wurden ihre Gebeine exhumiert und mit denen vom "Russenfriedhof" beim Niger aufgrund eines Abkommens mit der Sowjetunion in ihre Heimat überführt.

Mit der Umstrukturierung des Karersee-Hotels nach dem zweiten Weltkrieg kam auch das Kirchlein in Gefahr, zweckentfremdet oder zerstört zu werden. Daher erwarb die Pfarre Welschnofen das Kirchlein 1976. Mit dem zusätzlichen Ankauf eines, in unmittelbarer Nähe des Kirchleins gelegenen Chalets, das sich für Einrichtung einer Priester- und Mesnerwohnung eignete, sollte die Voraussetzung einer seelsorglich tauglichen Außenkirche geschaffen werden.

Das Kirchlein wurde in der Folge gründlich restauriert und vergrößert und bietet über 200 Personen Platz. Grundankauf und Kirchenumbau wurden zum großen Teil von der erzbischöflichen Kurie München-Freising finanziert, der es ein Anliegen ist, den vielen Urlaubern aus der Bundesrepublik, die sich alljährlich im Karerseegebiet aufhalten, seelsorgliche Betreuung zu bieten. Ein weiterer Teil der Kosten konnte durch Spenden von Einheimischen und Gästen gedeckt werden. Die Einweihung des erneuerten Kirchleins erfolgte am 18. Juni 1983 durch den Diözesanbischof Joseph Gargitter in Anwesenheit hoher kirchlicher Würdenträger der Erzdiözese München-Freising.

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